<<<

<<<
Eine Frau zwischen Tradition und Liebe

Margot, eine junge Frau und Mutter eines kleinen Mädchens, zieht zu den Angehörigen ihres Mannes Jakob nach Hankofen, Niederbayern. Sie will ihrer Schwägerin Annegret bei der Geburt des siebten Kindes helfen. Sie fährt nicht gern hin, vermag aber nicht die Bitte um Beistand abzuschlagen. Albrecht, der ältere Bruder Jakobs, ist Mitglied der NSDAP, Schöffe am Gericht und Vater der vielen Kinder. Das Leben auf dem elterlichen Hof ihres Mannes, der als Soldat an der Front steht, bringt sie dazu, viel nachzudenken. Sie versucht nachzuspüren, warum ihre Ehe mit Jakob für sie so unglücklich verläuft. Nun kommt noch dazu, Dorit ihre kleine Tochter ist nicht sein Kind, was noch niemand weiß. Ihr Leben entstand in der kurzen Zeit ihrer großen Liebe zu Gerd, einem Soldaten, der seien Urlaub bei seiner Mutter verbrachte, an ihrem bisherigen Wohnort, in München. Einige glückliche Wochen und dann ist sie wieder allein. Hier in Hankofen versucht sie, die Familie vor der Überstrenge Albrechts zu schützen. Der liebt seine Kinder und auch seine Frau auf seine Art, er beherrscht sie. Er läßt sie nicht frei atmen. Er unterdrückt sie mit einer Strenge, die seine Mutter bereits bei ihm und seinen Geschwistern ausübte. Das gibt er nun weiter, weil er nie nachdachte. Margot erlebt das nun jeden Tag, sie liebt die Kinder. Sie sieht am Leben ihres Mannes wie sich dieses nie einen eigenen Willen haben dürfen auswirkt, es erfüllt sie mit Wut. Sie wird von ihren Träumen begleitet, die ihr viel bedeuten und geben. Das Dorf erlebt Kriegsangst, Heldentod, Gewalt, Unruhe, Naturverbundenheit. Das Leben der Menschen ist eingebunden zwischen dem Glauben an die Kirche, dem Einfluß der Nazis und der Tradition. Margot erlebt eine große Liebe, sie rettet ein Kind, das ohne sie zugrunde gehen würde. Sie entkommt dem Dorf und wird bei ihren Eltern die Ruhe finden, die sie braucht, um ihr Leben neu einzurichten.

>> zur Bestellung

15,- Euro / ISBN 3-9805456-1-X