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Familienkreise, Schicksalsfäden, verhängnisvoll?

Ruth, eine moderne Frau, versucht ihre Eltern zu verstehen. Sie gerät dabei in das Leben ihrer Großeltern. Träume führen sie. Sie erkennt die Schicksalsfäden, die sich durch die Generationen ziehen.

Elise, achtzehn Kinder, davon verliert sie wieder zehn. Sie glaubt, verwunschen zu sein, beginnt ein neues Leben an einem anderen Ort. In ihrem Gasthaus darf fahrendes Volk einkehren, nach altem Recht.

Marie, ausgegrenzt aus der ehrsamen, katholischen Welt, unmoralisch lebend, mit ihren Kindern in einem harten Leben. Tapfer, was sie nicht weiß, aber auch labil, sich nie behauptend.

Die Frauen, sie sind eingezwängt in ihre Rolle als Frau und Mutter, ohne Rechte, nur Pflicht, Arbeit, Kinder, Kirche.

Ruth, die Enkelin, versucht in dieser Geschichte, die in vielen Teilen authentisch ist, zu zeigen, in was für einer eingeengten Welt die Menschen lebten. Wie ausgeliefert sie den eingelernen Bildern ihrer Umwelt und der sie beherrschenden Kirche waren. Die Erzählung ist psychologisch gut aufgearbeitet, facettenreich, einfühlsam, nie schuldzuweisend. Sie bietet gute Unterhaltung, die nie seicht ist, eingebettet in einen Urlaub auf Paros, der griechischen Insel.

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11,- Euro / ISBN 3-9805456-4-4